Trocknungsgeräte am Bau
Immer wieder werden Berichte über Pfuschereien am Bau bekannt. Diese sind besonders ärgerlich, wenn es hierdurch zu schwerwiegenden weiteren Mängeln oder gar Zerstörungen der Haussubstanz kommt. Ein Feind eines jeden Häuslebauers ist die Feuchtigkeit. Besonders in der Rohbauphase muss darauf geachtet werden, dass nicht zu große Mengen hiervon in das Mauerwerk oder die Zwischenwände einziehen.
Um eine nachträgliche Bildung von Schimmel und Beschädigungen durch Feuchtigkeit beim Neubau zu verhindern, werden diverse Trocknungsgeräte am Bau eingesetzt. Diese sorgen für die Austrocknung brisanter Stellen, welche etwa dem Regen- oder Tauwasser am morgen stetig ausgesetzt sind. Diesbezüglich muss es aber nicht immer notwendig sein, einen Bautrockner direkt zu kaufen. Immerhin ist davon auszugehen, dass ein solches Gerät lediglich für den Zeitraum der Bauphase verwendet wird. Um nun also das Ganze finanziell erträgliche zu gestalten empfiehlt es sich, einmal den Gedanken der Anmietung etwa eines Heizlüfters in Betracht zu ziehen.
Derartige Trocknungssysteme werden häufiger auf Baustellen eingesetzt, als es zunächst vermutet werden könnte. Jedoch gehören diese beinahe zur Standartausrüstung eines Bauvorhabens. In der Regel kommen in diesem Zusammenhang auch Luftentfeuchter zum Einsatz. Auch diese haben die Aufgabe, überschüssige Feuchtigkeit, welche bei einem Hausbau immer auftritt, aus dem Mauerwerk zu ziehen. Die Funktionsweise all dieser Gerätschaften ist ähnlich, jedoch gibt es gewisse Unterschiede. Während der Heizlüfter einzelne Wände erwärmt um somit die Verdunstung des darin enthaltenen Wassers anzuregen werden Luftentfeuchter eher in bereits geschlossenen Räumlichkeiten angewendet. Über Nacht kann sich in einem noch nicht vollständig isoliertem Haus feuchte Luft sammeln, welche unter Umständen in die Wände einziehen könnte. Auch bei der Verarbeitung von Baustoffen wie Mörtel oder Zement wird immer auch Wasser eingesetzt. Dieses muss vor dem Bauabschluss nahezu komplett entzogen werden.
Selbstverständlich ist es auch möglich den Rohbau auf natürliche Art und Weise trocknen zu lassen. Dies hat jedoch in der Regel den Nachteil, dass zum einen das Wetter und die entsprechende Jahreszeit mitspielen müssen. Zum anderen nimmt dies einiges mehr an Zeit in Anspruch.
